2. Spieltag in Karlsfeld

Die Vorzeichen für den zweiten Spieltag könnten spannender nicht sein. Unsere erste Mannschaft befindet sich schlaggleich mit Straßlach I auf Platz I, die zweite Mannschaft tritt in einer fast vollständig neuen Besetzung auf und der Wettergott tanzt Limbo mit dem Gefrierpunkt.  Die erste Mannschaft verzeichnet ebenfalls eine Veränderung, da Sebastian Schleser, der am ersten Spieltag in Olching die zweitbeste Tagesleistung abrufen konnte, eine Beförderung aus der zweiten Riege erfährt. Was all diese Variablen am Ende bedeuten kristallisiert sich innerhalb von vier Runden raus. Feldmoching I spielt in Form von Andreas Niedermeir, Sebastian Schleser, Martin Niedermeir und Bernhard Blöckl. Exakt diese Formation gewann vor 3 Jahren den Seepokal in Karlsfeld mit über 30 Schlägen Vorsprung. Ein Erfolg, den man vor diesem Turnier gerne rekapituliert hat. Feldmoching II spielt in Form von Alfred Nickerl, David Nickerl, Helmut Bauer und Gerhard Krieger.

Bei 3 °C beginnt das Turnier kurz nachdem die Oberschiedsrichterin aus Ottobrunn erschienen ist um 9 Uhr in der Früh. Anfragen ob das Turnier kältebedingt auf 3 Runden verkürzt wird oder nach der zweiten Runde eine kollektive Essenspause eingelegt wird, wurde von uns und der Mehrheit abgelehnt und somit ging alles seinen regulären Verlauf. Oder eben nicht, denn wir beginnen mit drei schwarzen Runden und einer tiefroten 29 mit 92 Schlägen ins Turnier und befinden uns damit auf dem dritten Platz hinter Straßlach I mit 83 und der ersten Heimmannschaft mit 88 Schlägen. Unsere zweite Mannschaft ist uns mit 95 Zählern dicht auf den Fersen.

In der zweiten Runde können wir uns um ganze 16 Schläge verbessern, verlieren damit aber einen weiteren Schuss auf Straßlach I und sogar fünf Schuss auf den MMGC I, die mit 71 Schlägen die beste Tagesleistung und gleichzeitig einzig grüne Mannschaftsrunde erspielen. Der Vorsprung vor den folgenden Mannschaften wird allerdings größer, denn unsere Reserve sowie deren Verfolger MGF Ottobrunn II und der BGC Ottobrunn entfernen sich mit 85, 88 respektive 89 weiter von den Podiumsplätzen.

In der darauffolgenden Runde bleiben wir mit 76 Schlägen konstant und gewinnen diesmal fünf Schläge auf Straßlach und sieben auf Karlsfeld. Diese dritte Runde wird von kurzzeitigen Unterbrechungen durch Schneefälle und den daraus resultierenden Bahnenputzen und -trocknen gezeichnet. Dies behindert insbesondere die Spieler an Position 3 und 4.

Der Stand vor der letzten Runde heißt also BSV 86 I mit 239, MMGC I mit 242, Feldmoching I mit 244 Schlägen und Feldmoching II mit 264 Schuss. Der Kampf um den ersten Platz könnte damit also nicht spannender sein. Die anschließenden Platzierungen sind zu diesem Zeitpunkt bereits so gut wie entschieden.

Andreas Niedermeir nimmt seinen beiden direkten Konkurrenten mit einer guten 25er Runde drei beziehungsweise fünf Schläge ab. Sebastian Schleser auf Position zwei erspielt mit einer 22er die Tagesbestleistung und gewinnt damit ebenfalls fünf respektive zehn Schläge auf die zweiten Spieler der anderen beiden Mannschaften. Nach der Hälfte der Mannschaften befinden wir uns folglich auf dem ersten Platz mit drei Schlägen Vorsprung auf Straßlach und 13 auf Karlsfeld. Abzüglich des Streichergebnisses heißt es für die beiden Nachzügler also nur verwalten. Leider folgen von uns zwei schwarze Runden, während der Straßlacher Vierer seine erste grüne Runde spielt und somit ist das Polster dahin und wir landen schlußendlich auf Platz zwei mit 323 Schlägen hinter Straßlach I mit 316 und vor Karlsfeld mit 332. Unsere zweite Mannschaft belegt in der neuen Besetzung einen respektablen vierten Platz mit 344 Schuss. 19 vor den fünftplatzierten MGF Ottobrunn.

Bester Feldmochinger war Alfred Nickerl mit 101 Schlägen.

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